65 Baldersheimer auf einer Bühne

Die Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth hatte zu ihrem Herbstkonzert in die Festhalle Neckermann geladen. Unter den zahlreichen Zuschauern war neben einigen Stadt- und Kreisräten auch der Auber Bürgermeister Robert Melber.
Ein ganzes Wochenende haben sich die Musikanten unter der Leitung von Siegfried Graf zusammen gefunden, um für dieses Konzert zu üben. Dass die Mühe und die aufgewendete Zeit sich gelohnt haben, davon konnte sich jeder Zuhörer überzeugen.
Die Moderation des Abends übernahm Ina Heidschmidt. Sie stimmte auf die jeweiligen Stücke ein. Der erste Teil des Abends war bestimmt von Film- und Fernsehmusik. Hier reichte das Repertoire von der Titelmusik des Actionfilms „Mission Impossible“ bis hin zu „My heart will go on“ aus dem Titanic-Film.
Im Sommer nahm die Musikgemeinschaft am Wertungsspielen in Grafenreinfeld mit sehr gutem Erfolg in der Mittelstufe teil. An diesem Abend gaben die Musikerinnen und Musiker nochmals das Pflichtstück „Silver Creek Valley“ und die Kür „Spiritual Moments“ zum besten.
Weiter zeigten die Musiker, dass sie nicht nur zusammen gut musizieren, sondern auch sehr gute Solospieler haben. Besonders stolz sind die Baldersheimer hier auf den fast kompletten Satz Saxophone, der aus drei Alt-, einem Tenor- und einem Baritonsaxophon besteht. Stefanie Ulsamer, Andrea Flury, Sebastian Mark, Miquel Rodriguez und Matthias Bach stellten mit dem Stück „Sax-Quartett“ ihr Können unter Beweis.
Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Yamaha-Bläserklasse unter der Leitung von Anne Friedel, Sebastian Mark und Stefanie Ulsamer. Genau vor einem Jahr traten die jungen Musiker an gleicher Stelle zum ersten Mal öffentlich auf. Die Zuhörer staunten nicht schlecht, als die komplette Bläserklasse von hinten einmarschiert kam. Im Anschluss begeisterten sie ihr Publikum mit fetziger Musik. Zum krönenden Abschluss durften die kleinen zusammen mit den großen Musikern auftreten. „65 Baldersheimer Musiker auf einer Bühne, das sind ungefähr 15 Prozent der Einwohner“, bemerkte ein Bürger stolz.
Im zweiten Abschnitt verwöhnte die Musikgemeinschaft ihre Zuhörer mit bekannten Stücken der Blasmusik. Vom Schützenfest bis zum Böhmischen Traum reichte das Programm. Am Schluss gab es minutenlangen Applaus.

Herbstkonzert in der Festhalle

Eifriges Üben ist zurzeit bei der Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth angesagt, denn sie lädt am Samstag, 15. November, zum Herbstkonzert ein. Ab 20 Uhr können sich die Besucher in der Festhalle Neckermann in Baldersheim vom abwechslungsreichen Programm verwöhnen lassen, das diesmal aus Film- und Musicalstücken sowie traditioneller Blasmusik besteht. Höhepunkt des Konzertes wird der Auftritt der Bläserklasse sein, die ihre Fortschritte im abgelaufenen Jahr zeigen will.

Bläserklassen gratulierten Manfred Ach

Die Bläserklassen aus Unterpleichfeld und Baldersheim unter der gemeinsamen Leitung von Dominik Thoma und Sebastian Mark spielten auf Einladung der Nordbayerischen Bläserjugend bei der Hauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes in Langensendelbach.
Dort wurde der Margetshöchheimer Landtagsabgeordnete Manfred Ach zum neuen Präsidenten des größten bayerischen Blasmusikverbandes gewählt. Manfred Ach tritt die Nachfolge von Dr. Adolf Eichenseer an, der den Verband über 20 Jahre lange geführt hat.
Dr. Eichenseer war sichtlich gerührt vom Auftritt der jungen Musikerinnen und Musiker, die einen langen Anfahrtsweg nach Langensendelbach in Kauf nehmen mussten.
„All die zahlreichen Abschiedsgeschenke, die ich heute erhalten habe, könnte ich mir theoretisch selber kaufen – der Auftritt der zwei Bläserklassen hingegen ist mit Geld nicht zu bezahlen“, so Eichenseer beim anschließenden Empfang im Beisein des neuen bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel.
Die Bläserklassen der Musikkapellen aus Unterpleichfeld und Baldersheim hatten ihren großen Auftritt bei der Hauptversammlung des Nordbayerischen Musikbundes in Langensendelbach (Lkr. Forchheim). Der Margetshöchheimer Landtagsabgeordnete Manfred Ach wurde dort zum Präsidenten des NBMB gewählt

Blasmusik für Jung und Alt beim Musikantentreffen

Zum vierten Mal in Folge fand in Michelau das mittlerweile weit bekannte Steigerwälder Musikantentreffen statt. Unter dem Motto „Blasmusik für Jung und Alt“ lud die Heimatkapelle befreundete Kapellen für Sonntag, 14. September, in den Bauhof ein und bot dort den ganzen Tag ein abwechslungsreiches Programm.
Der Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Lorenz Zeitz wurde von der Pfarrband Nuntia und dem Gesangsverein Frohsinn Pfändhausen mitgestaltet. Um 14 Uhr stellten die Nachwuchsmusiker der Bläserklasse Baldersheim ihr Können unter Beweis. Vorsitzender Heinrich Johannes stellte bei dieser Gelegenheit auch die jüngst initiierte Bläserklasse Michelau vor, die in wenigen Wochen mit dem Unterricht beginnen wird.

„Mit sehr gutem Erfolg“ – MGBB beim Wertungsspiel

Mit Sehr gutem Erfolg nahm die MGBB am Konzert-Wertungsspiel des Nordbayerischen Musikbundes teil. Für ihre erfolgreiche Teilnahme erhielt die Kapelle eine Urkunde.
Mit 37 Musikerinnen und Musikern war die Musikkapelle unter Leitung ihres Dirigenten Siegfried Graf zur Leistungsprüfung angetreten. Ziel des Wertungsspieles ist es, den Leistungsstand der Kapelle von einer unabhängigen Fachjury beurteilen zu lassen. Gleichzeitig dient das Wertungsspiel als Mittel zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Kapelle. Die erbrachten Leistungen werden nach einem Punktesystem beurteilt, entsprechend der erreichten Punktzahlen erhielt die MGBB das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg“.
Bewertet wird dabei nach Kriterien wie Rhythmik und Zusammenspiel, technische Ausführung des vorgetragenen Stückes, Ton- und Klangqualität, Stückwahl im Verhältnis zur Leistungsfähigkeit und Besetzung des Orchesters, Stilempfinden und Interpretation oder dem musikalischen Gesamteindruck.
Die MGBB will künftig jedes Jahr an solchen Wertungsspielen teilnehmen. Wie Vorsitzender Franz Mark erläutert, will die Kapelle mit der Teilnahme nicht nur ihren jeweiligen Leistungsstand bestimmen lassen sondern auch den erreichten Qualitätsstandard halten.

(c) mainpost – Alfred Gehring

Der Truchsess seilte sich ab

Der Truchsess persönlich gab sich auch dieses Jahr wieder die Ehre, auf die Reichelsburg im Wald zwischen Aub und Baldersheim zum mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Reichelsburgfest der Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth einzuladen.
Truchsess Otto I (Otto Haaf), unterstützt von seinem gesamten Gefolge, insbesondere von Burgherrin Ina I (Ina Heidschmidt), nahm sich auch dieses Jahr wieder die Zeit, jeden Gast an der Zugbrücke per Handschlag persönlich zu begrüßen.
In einer Sänfte ließen sich Truchsess und Burgfräulein zu Beginn des Festes zur Bühne tragen. Feierlich überreichte Claus Menth als Stellvertreter des Bürgermeisters aus dem Ortsteil Aub am Samstag abend die Schlüssel der Burg für die Dauer des Festes an den Truchsess und sein Gefolge.
Eine waghalsige Einlage gab der Truchsess zu vorgerückter Stunde, als er sich von den Zinnen des Burgfriedes außen abseilen ließ. So manch einem Besucher stockte der Atem, als Otto I frei am Seil an der Außenseite des beleuchteten Turmes hing. Da hielt selbst Kaplan Gerd Greier aus Aub die Luft an, betete um himmlischen Beistand und machte sich nach eigenen Worten Sorgen über eine zusätzliche Beerdigung. Doch das Abseilmanöver verlief reibungslos und der Truchsess kam wohlbehalten am Boden an.
Im weiteren Verlauf des Festes ging es im Burghof eher beschaulich zu. Die am Spieß gegrillte Sau fand reißenden Absatz und in der Sommernacht im romantisch beleuchteten Burghof ließ es sich bei den musikalischen Darbietungen der Musikkapelle Gelchsheim gut feiern. Für späte Zecher aus der Stadt Aub hatten die Baldersheimer entlang des Weges durch den Wald wieder eigens eine Lichterkette verlegt.
Regen Zuspruch fand wieder das Fränkische Hochzeitsessen am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst. Vor der Essensausgabe bildeten sich schon Warteschlangen, noch ehe der Schlusssegen erteilt war. Am Nachmittag gab noch der Frauentanzkreis eine Einlage mit der Aufführung einiger Tänze.
Für das kommende Jahr, das Jahr des Auber Stadtjubiläums, kündigten die Musikanten aus Baldersheim und Burgerroth im Rahmen des Reichelsburgfestes schon jetzt die eine oder andere besondere Attraktion an.

© mainpost – Alfred Gehring

Singend und betend zur Kapelle

Zum traditionellen Gottesdienst am Pfingstmontag gehören die Prozessionen, mit denen die Gläubigen aus Aufstetten, Aub, Baldersheim, Bieberehren, Buch und Burgerroth singend und betend hinauf auf den sagenumwobenen Alten Berg nahe bei Burgerroth ziehen.
Zum ersten Male schlossen sich auch Teilnehmer aus Gelchsheim, Osthausen und Oellingen den Wallfahrern in Baldersheim an.
Kaplan Gerd Greier, der zusammen mit Pfarrer Norbert Stroh und Pastoralreferent Burkhard Fleckenstein vor einigen hundert Gläubigen den Gottesdienst hielt, erinnerte an das Leben der Heiligen Kunigunde.
Wie der geschichtsträchtige Ort mit seiner natürlichen positiven Ausstrahlung sei, so der Kaplan, auch Kunigunde trotz der Schicksalsschläge, die ihren Lebensweg durchkreuzten, ein positiver Mensch gewesen.
Mit dem Gleichnis von dem halb leeren- oder halb vollen Glas verdeutlichte Gerd Greier die positive Lebenseinstellung, bei der, wie er sagte, die Menschen nicht nur wegen alles und jedem jammern und klagen sollen und alles nicht nur als schlecht ansehen, sondern auch das Gute und Schöne mit Dankbarkeit sehen und anerkennen.
Die Ehefrau von Kaiser Heinrich, die, entgegen der untergeordneten Rolle die Frauen spielten, Einfluss in Gesellschaft und Politik nahm, wurde zunächst als „Mutter des Volkes“ verehrt, bevor sie sich in ein Kloster zurückzog.
Noch vor Abschluss der von der Musikkapelle Buch unter der Leitung von Emil Leuchs umrahmten kirchlichen Feier zog der Duft von Steaks und Bratwürsten über den idyllisch gelegenen Platz, auf dem anschließend das Kunigundenfest gefeiert wurde.

In der Gruppe lernt sich’s leichter

Ein Instrument müsste man spielen können, wenn nur das langwierige Üben nicht wäre. Dass das Üben Spaß macht und sich Erfolge rasch einstellen, zeigen 33 Mädchen und Buben der Musikgemeinschaft Baldersheim/Burgerroth, die seit November ein Instrument lernen.

Die Baldersheimer Anne Friedel und Sebastian Mark haben die Leitung der so genannten Yamaha-Bläserklasse übernommen. Das Konzept der Yamaha-Bläserklasse war ursprünglich auf Schulen ausgerichtet. Ganze Klassen erhielten in einem zweijährigen Projekt die Möglichkeit, gemeinsam Instrumente zu erlernen. Aufgrund der Erfolge wurden auch die Musikvereine aufmerksam und zeigen mehr und mehr Interesse an dem Konzept.
So fasste auch die Musikgemeinschaft den Entschluss, das Projekt durchzuführen. Anne Friedel und Sebastian Mark ließen sich als Bläserklassen-Leiter ausbilden. Die wichtigsten Säulen dieser Ausbildung sind die Grundlagen des Instrumentalunterrichts und der Erwerb von den Grundkompetenzen auf den Bläserklassen-Instrumenten.
Methodentraining, didaktische Tipps, die systematische Anwendung des Unterrichtswerkes, also Aufbau der Lerneinheiten und deren Einsatz im Unterricht bis hin zum Projektmanagement von Bläserklassen wurden vermittelt.
Das pädagogische Konzept der Bläserklasse baut auf das Gruppenmusizieren mit Orchesterblasinstrumenten wie Flöte, Trompete, Posaune und Klarinette bis hin zur Tuba auf. Jede Musikerin und jeder Musiker erlernt systematisch eines der Instrumente und musiziert damit von Anfang an im Gruppenverband. Die Methode ermöglicht jedem Schüler schnelle musikalische und damit auch persönliche Erfolgserlebnisse.
Durch die Motivation und den Erfolg wird die Gruppengemeinschaft gestärkt und sorgt für ein positives Lernklima. Die Teamfähigkeit soll als wichtige Schlüsselqualifikation erworben werden.
Der Vorsitzende der Musikgemeinschaft Baldersheim/Burgerroth, Franz Mark, sieht hier auch die Möglichkeit, das Verhalten der Kinder in der Gruppe und ihr soziales Verhalten insgesamt zu fördern.
Im Oktober vergangenen Jahres trafen sich die Kinder zur ersten Probe. Bereits im November bestritten sie mit großem Erfolg ihren ersten Auftritt. Im März beteiligte sich die Bläserklasse am Auber Faschingszug. Insgesamt sind in diesem Jahr noch acht Auftritte geplant.
Wer die Baldersheimer Bläserklasse selbst einmal hören will hat am Sonntag (1. Juni) die Möglichkeit. Beim Kindergartenfest des Baldersheimer Kindergarten gibt es ein einstündiges Konzert der jungen Musikerinnen und Musiker.

Brüggereefest am Vatertag

Der Musikverein Himmelstadt veranstaltete am Donnerstag, 29. Mai (Vatertag), sein alljährliches Brüggereefest direkt am Radweg an der Mainbrücke im Himmelstadter Altort. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Wernfelder Musikanten, die Musikgemeinschaft Baldersheim/Burgroth sowie die Nachwuchsmusikanten des Musikverein Himmelstadt.

Bläser bepflastern Baldersheimer Bad

Auf Initiative der Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth und der Fischerfreunde Baldersheim wird zur Zeit das Freibad neu gepflastert. Besonders die Bläserjugend engagiert sich bei den Arbeitseinsätzen. Das Bild zeigt die Jugendlichen mit dem Vorsitzenden der Musikgemeinschaft Franz Mark (Bildmitte, kniend) und Bürgermeister Robert Melber (zweiter von links), die auch mit anpackten.
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