Blockflötenunterricht

Wie bereits die letzten beiden Jahre bietet die Musikgemeinschaft Baldersheim/Burgerroth ab September 2009 wieder Blockflötenunterricht an.

Die Ausbildung auf der Blockflöte sehen wir als Bindeglied zwischen musikalischer Früherziehung und der Ausbildung auf einem Blasinstrument. Der Besuch der musikalischen Früherziehung ist aber keine zwingende Voraussetzung für den Blockflötenunterricht.

Der Schwerpunkt der Flötenausbildung wird darauf liegen, den Kindern musikalische Grundkenntnisse zu vermitteln und ihre Freude an der Musik zu wecken.Spaß und Freude sind hier wichtiger als Leistungs- und Erfolgsdruck, denn den haben unsere Kinder noch früh genug.

Einstiegsalter für den Flötenunterricht ist 6 Jahre bzw. die Einschulung in die Grundschule.

Wir freuen uns, dass wir Christina Neeser als Ausbilderin für Blockflöte gewinnen konnten. Christina spielt selbst seit über 10 Jahren Blockflöte und hat mehrmals am Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen, den sie als Bundessiegerin abgeschlossen hat. Weiterhin kennt Sie als aktive Musikantin die Anforderungen eines modernen Blasorchesters und kann so die Kinder auch gezielt auf diese Bedürfnisse vorbereiten.

Der Unterricht wird einmal wöchentlich eine halbe Stunde als Einzelunterricht durchgeführt. Eventuell wird der Unterricht nach einer Zeit auf Gruppenunterricht umgestellt, um das Spiel in kleinen Gruppen zu fördern.

Die Kosten konnten wir, stabil, bei 100€ für ein halbes Jahr halten. Ansonsten wird nur eine Blockflöte (Holz, barocke Griffweise) und ein Notenständer benötigt. Alle anderen Unterrichtsmittel werden von der Musikgemeinschaft getragen.

Unterrichtsbeginn 2009 ist mit Beginn des Schuljahres. Weitere Details (Termin für den Unterricht, usw.) werden geklärt wenn die Gruppengröße absehbar ist.

Interessierte Eltern melden sich bitte bis zum 03.09.2009 bei Bernd Geißendörfer Tel.: 09335/808974 bzw. 0174/9786414.

Ehrenmitgliedschaft für Franz Reitwießner

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Als Dank und Anerkennung für die lange Mitgliedschaft in unserer Musikgemeinschaft wurde Franz Reitwießner an seinem 70’sten Geburtstag im Rahmen eines kleinen Ständerles zum Ehrenmitglied ernannt.

Instrumentenvorstellung für neue Bläsergruppe

Für interessierte Kinder aus Baldersheim, die nächstes Jahr mindestens in der 3. Klasse sind, bietet die MGBB am Samstag den 01.08.2009 um 9:30 Uhr
im Musikhaus eine Instrumentenvorstellung an.

Hier werden die verschiedenen Instrumente der Kapelle vorgestellt und den Kindern ermöglicht alle Instrumente auch anzuspielen.

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Ziel ist es nächstes Schuljahr wieder mit einer neuen Bläsergruppe zu starten. Hierzu arbeiten die Musikvereine von Oellingen, Gelchsheim, Aub und Baldersheim mit dem Förderverein der Grundschule Aub zusammen, um den Kindern Unterricht bei professionellen Ausbildern und das Zusammenspiel in einer Gruppe zu ermöglichen.

Sollte Ihnen die Zeit fehlen, zu dem Termin zu kommen, stehen Ihnen die Vorstände der MGBB gerne bereit, individuelle Lösung anzubieten.

Sommernachtsfest der Thierbach-Musikanten

Der Bieranstich war nicht der einzige Beitrag, den Ehrendirigent Gerhard Schwarz für das 37. Sommernachtsfest der Thierbach-Musikanten leistete.  

Der 76-jährige Oberlehrer a.D. fertigt nach wie vor die Plakate für das Fest. Die mit Motiven aus dem Dorfleben und einem passenden Vers aufwendig gestalteten Plakate schmücken die Wände in der Halle von Karin Eiselein.

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Nach dem Beatabend zum Auftakt mit der Gruppe Bad Touch gaben am Samstag die Gastgeber musikalisch den Ton an.

Das sonntägliche Programm gestalteten die Gaukönigshöfer Asthma-Band, die Musikkapelle Baldersheim und die Rittershäuser Musikanten.

Anpfiff um Mitternacht

16 Mannschaften stritten beim Jedermannturnier des TSV Aub um den Siegerpokal. Teams aus Franken, Baden-Württemberg und Hessen trugen dabei auf dem Auber Spielfeld ein „Drei-Länder-Turnier“ aus. Es traten Freizeitkicker aus Vereinen gegen Betriebsmannschaften oder Stammtischmannschaften an. Es spielten eingespielte Teams die aus zahlreichen Vereinsspielern bestanden gegen untrainierte Stammtischmannschaften.

Alle Teams hatten die Regel zu einzuhalten, dass neben den Männern immer auch wenigstens eine Frau auf dem Platz stehen musste.
Richtig spannend wurde es ab den beiden Halbfinals. Kurz vor Mitternacht wurde der dritte Platz im Neunmeterschießen ausgetragen.

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Hier setzte sich Riedenheim Mexicana gegen die DJK Baldersheim mit 5:4 durch. Das Endspiel um Mitternacht wurde zur klaren Sache: Selecao Bolzhausen hielt klar das Team von Club Waldmannshofen mit 5:0 auf Distanz und durfte den Siegerpokal mit nach Hause nehmen.

Auf den weiteren Plätzen folgten als fünfte der Vorjahressieger FCN Fanclub Euerhausen, als sechste das Team Kosovo/Deutsche aus Aub, als siebte die Freizeitkicker aus Burgerroth und als achte die Kolpingsfamilie Aub.

Nicht den Einzug ins Halbfinale geschafft hatten die Teams Schwanenapotheke und Kunden, die Feuerwehr Aub, das Werksteam der Firma Trost, die Historische Trachten- und Stadtkapelle Aub, das Team Geißendörfer, die Musikgemeinschaft Baldersheim/Burgerroth, der Kaufmannszug Seligenstadt und Bacardi Feeling Ochsenfurt.

Zelten Jugendorchester & Verabschiedung von Anne

Unsere Jugendkapelle veranstalte am neu hergerichteten Spielplatz in Baldersheim einen Grillabend. Neben zahlreichen Spielen gab es Pizza für alle. Die Jugendlichen und Vorstände nutzten die Möglichkeit, sich bei Anne Friedl, die jahrelang zusammen mit Sebastian Mark das Jugendorchester geleitet hat, für die gute Zusammenarbeit zu bedanken. Anne ist mit dem Studium fertig und muß leider aus beruflichen Gründen fortziehen. Nur aus dem nächtlichen Zelten wurde leider aufgrund starken Regen nichts, so dass die Jugendlichen im Musikhaus übernachteten.  

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Solistenparade im Musikhaus

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Im Musikhaus Baldersheim nutzten Jugendliche und Erwachsene, die aktuell in der Instrumentalausbildung sind, die Möglichkeit vor Publikum Stücke vorzutragen. Neben solistischen Einlagen, wurden auch Stücke für kleine Gruppen bzw. Stücke mit CD-Begleitung vorgetragen.  

Von der Vision zum fertigen Projekt

Am Anfang war es nur eine Idee, dann wurde daraus eine Vision, jetzt ist ein Spielplatz neu entstanden. Edith Derks, Doris Geißdörfer und Manuela Reitwießner stehen dabei und freuen sich darüber, dass ihre Idee von einem Spielplatz am Ortsrand von Baldersheim Realität geworden ist.

Mit einem Helferfest bedankten sie und Bürgermeister Robert Melber für die Stadt Aub sich bei allen Helferinnen und Helfern, die mitgeholfen hatten, die Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Ein großer Sandkasten, Schaukelanlagen, ein Rutsch- und Kletterturm, sogar einen eigenen Strand am Stelzenbach haben die Eltern in Eigenleistung geschaffen. Das Material und die Spielgeräte hat die Stadt zur Verfügung gestellt, dazu gab es reichlich Unterstützung und Spenden von Firmen aus Baldersheim und Aub.

Seit vielen Monaten arbeiteten die Eltern an dem Spielplatz. „Es war toll, wie alle zusammengeholfen haben, die Leute waren gerne bereit zu helfen,“ lobten die Initiatorinnen. Auch Bürgermeister Robert Melber schloss sich dem Lob an: „Da war große Hilfsbereitschaft und ein gutes Gemeinschaftsgefühl unter den Helfern,“ bedankte sich der Bürgermeister. „Es war kein Problem, mal einen Schlepper zu bekommen, alle halfen gerne und bereitwillig mit, es hat Spaß gemacht.“

Das Lob gaben die drei Baldersheimer Frauen an den Bürgermeister zurück: „Der Bürgermeister selbst war jeden Samstag mit dabei, von Früh bis Abend.“ Für Doris Geißdörfer, Manuela Reitwießner und Edith Derks gab es als Dankeschön Orchideen aus den Händen des Bürgermeisters, während die Kinder den Spielplatz in Besitz genommen hatten und sich an den verschiedenen Spielgeräten austobten.

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Dankeschön sagten die Eltern auch an das Autohaus Willi Popp, Dominik Pfeuffer, Richard Stock, die Rothschenk GmbH, Karin und Jürgen Ernst, den Getränkehandel Stüber, die Firma Citycom AG, die Firma Tankschutz Flury, den Friseursalon Schnipp-Schnapp, Michael Neckermann, Georg Spenkuch, die Reparaturwerkstätte Reitwießner sowie die Firma Manger, die den Bau des Spielplatz alle mit Spenden unterstützten.  

100 Jahre KiGa Baldersheim

Am 11. und 12.Juli feierte der Kindergarten 100-jähriges Bestehen. Am Samstag konnten sich die Kinder bei der Kinderdisco austoben. Der Sonntag begann mit einer Messe in der Baldersheimer Kirche. Anschliessend umrahmten die Baldersheimer Musikanten das Mittagessen. Hier wurde die Möglichkeit genutzt, sich bei unserer ehemaligen Burgfrau Ina, die Erste, zu bedanken, da sie am Burgfest leider verhindert war. Im Laufe des Nachmittags zeigten die Kindergartenkinder von Aub und Baldersheim, sowie Schüler der Grundschule Aub Tänze und einstudierte Stücke.

Genau am 21. Oktober 1909 wurde die damals noch als „Kinderbewahranstalt“ ihrer Bestimmung übergeben. Nur zwei bis drei Klosterschwestern mussten damals bis zu 60 Kinder betreuen. Für diese Tätigkeit erhielten sie freie Wohnung und außerdem als jährliche Besoldung zusammen 700 Mark. Die Geschichte des Baldersheimer Kindergartens begann mit einer Schenkung. „Heute, den siebzehnten Mai 1909 bind ich; Heinrich Nocker, Notar mit dem Amtssitze zu Aub, auf gestelltes Ersuchen nach Baldersheim gekommen und habe allda im Pfarrhaus angetroffen die nachgenannten Personen: Margareta Körner, ledig und volljährige Privatiere von Baldersheim, daselbst wohnend und Herrn Dechantspfarrer August Zübert von Baldersheim wohnend, handelnd in seiner Eigenschaft als erster Vorstand des Vereins zur Errichtung und Unterhaltung einer Kinderbewahranstalt in Baldersheim. Dieselben ersuchten mich um Beurkundung eines Schenkungsvertrages.“  So heißt es in einer Urkunde aus dem Jahr 1909, mit der Margareta Körner dem St-Georgs-Verein Baldersheim das damalige Anwesen mit der Hausnummer 24 schenkte „samt allen damit verbundenen Rechten und Lasten und allem was mit den Gebäulichkeiten erd-, wand-, mauer-, niet- und nagelfest verbunden ist. In dem Anwesen ist noch heute der Baldersheimer Kindergarten untergebracht.

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Kinderbewahranstalt

Bereits einige Monate vorher, zum 1. Februar 1909, hatte sich der St.-Georgs-Verein gegründet. Vereinsvorsitzender war damals der genannte Dechantspfarrer Zübert. Am 19. Mai 1909 schloss der Verein mit dem Mutterhaus der Töchter vom Hl. Erlöser in Würzburg einen Vertrag, nachdem das Mutterhaus eine geprüfte Arbeitslehrerin und eine geeignete Schwester zur Leitung einer Kinderbewahranstalt nach Baldersheim schicken sollte. Die Einrichtung dieser Bewahranstalt war eine große Erleichterung für die Eltern, da zu dieser Zeit die Arbeit in der Landwirtschaft sehr arbeitsintensiv war. Schon im Kinderwagen wurden die Kleinen deshalb die den Schwestern abgegeben.

Kinder verschiedener Altersstufen von sechs Monaten bis sechs Jahren erschwerten den Tagesablauf. Es konnte und wurde auf pädagogische Arbeit kein Wert gelegt. Die Kinder mussten sich mit wenigen Spielsachen selbst beschäftigen. Körperliche Züchtigung war an der Tagesordnung.

Auch die Mittagsruhe war Pflicht. Für die Jüngeren standen immerhin schon Klappbetten zur Verfügung, während sich die Älteren mit einem „Schlafplatz“ am Tisch begnügen mussten. Der monatliche Beitrag betrug damals ganze 20 Pfennige je Kind, schickten die Eltern zwei Kinder gleichzeitig in die Anstalt, mussten sie monatlich 35 Pfennige bezahlen.

Alltag ändert sich

Im Laufe der Jahre änderte sich der Kindergartenalltag enorm. Schrittweise wurden die Klosterschwestern durch staatlich geprüfte Erzieherinnen ersetzt. Die Klosterschwestern leiteten und betrieben den Baldersheimer Kindergarten bis 1976. Im August 1976 wurde die letzte Kinderpflegerin, Schwester Andrea Hauer, aus Baldersheim ins Mutterhaus ihres Ordens zurückberufen. Seither führen staatlich geprüfte Erzieherinnen den Kindergarten. Bis 1979 leitete der jeweilige Pfarrer von Baldersheim den St-Georgs-Verein. Erst 1979 wurde mit Richard Mark der erste Nichtgeistliche als Vereinsvorsitzender gewählt. Richtig eng wurde es im Jahr 2002 für den Baldersheimer Kindergarten. Damals stand die Einrichtung wegen „Kindermangels“ kurz vor der Schließung. Diese konnte aber durch die Aufnahme von Kindern aus Aub, Sonderhofen und Sächsenheim noch abgewendet werden.

Vorbereitung auf die Schule

Heute steht die zeitgemäße Förderung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten der Kinder an erster Stelle. Sie werden gezielt auf die Anforderungen der Schule vorbereitet. Der Verein legt durch die Eigenleistungen der Eltern. So wurde 2007 das gesamte Außengelände durch die Eltern in Eigenleistung komplett neu gestaltet und auch die notwendigen Renovierungsarbeiten im Haus erfolgen in der Regel durch die Eltern in Eigenleistung.

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