Hochzeit von Käte und Yogi :-)

Unsere Querflötenspielerin Katrin Neckermann und der 2. Vorstand der Gelchsheimer Musikanten, Joachim Reuß sind am 30.08.2008 eine überörtliche Musiker-Ehe eingegangen. Sowohl die Musikgemeinschaft Baldersheim/Burgerroth, als auch die Musikkapelle Gelchsheim waren schon bei der standesamtlichen Trauung und dem anschließenden Polterabend dabei, und haben sich gefreut, Ihnen musikalische Glückwünsche überbringen zu dürfen.
Wir Musikerinnen und Musiker der beiden Musikvereine wünschen Euch für Eure gemeinsame Zukunft alles Gute und hoffen, dass ihr Beiden der Musik noch lange treu bleibt.

Musik braucht Leistung

Wie der Trompeter Florian Beck aus Bütthard, der als einer der Besten hervorging, stellten sich insgesamt 220 Nachwuchsmusikanten den Leistungsprüfungen des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB).
Zum Schauplatz für die Prüfungen, der aus dem gesamten Landkreis stammenden Teilnehmer, wurden traditionsgemäß die Räume der Schulen in Unterpleichfeld und Gaukönigshofen.
Laut dem Kreisvorsitzenden Jürgen Götz und dessen Stellvertreterin Esther Pfeuffer wurden die 1981 ins Leben gerufenen Vorbereitungskurse so gut angenommen wie schon seit Jahren nicht mehr.
Für die Jungmusikerinnen- und Musiker gilt es zunächst, an zwei Wochenenden Unterricht unter fachlicher Anleitung zu absolvieren.
Bei den Prüfungen ist theoretisches Wissen, wie Feinbestimmung der Intervalle und Tonleitern schreiben ebenso gefragt wie Gehörbildung und Musikgeschichte.
In der Praxis stehen das Vorspielen von Tonleitern sowie ein Pflichtstück und ein selbst gewähltes Stück auf dem Programm.
Nach den Worten von Esther Pfeuffer ist es der Zweck der Prüfungen, den musikalischen Ausbildungsstand zu heben und damit die Ausbildung durch die Musikvereine zu unterstützen.
Die Teilnehmer erhalten eine Urkunde und das Musikerleistungsabzeichen.
In Gaukönigshofen, wo sich 90 Nachwuchsmusikanten der Prüfung stellten, erreichten 78 das angestrebte Ziel. 
Zu den Besten in der Prüfung D1 (Bronze-Abzeichen) zählen Lena Hemmkeppler (Musikverein Theilheim), Marco Merkert (MV Kirchheim) und Philipp Kaltdorf vom Musikverein Bütthard.
Als Beste aus der D2-Prüfung (Silber) gingen Fabian Neckermann (MV Baldersheim-Burgerroth) und Katrin Amon (MV Bütthard) hervor.

Osthausen ehrt den Heiligen Laurentius

Das Fest des Heiligen Laurentius, dessen Todestag sich zum 1750. Mal jährt, wird am Sonntag, 10. August groß in dem kleinen Gelchsheimer Ortsteil gefeiert.
In dem schmucken Gotteshaus, wo das Bild des Laurentius im Altarraum dominiert, bekommt auch die Statue des Kirchenpatrons eine Sonderbehandlung von Kirchenpflegerin Zita Hahn.
Den Auftakt des „Laurenzifestes“ bildet der Gottesdienst auf dem Spiel- und Bolzplatz am alten Schwimmbad. Der kirchlichen Feier folgen das Mittagessen mit Musik vom Jugendblasorchester Baldersheim/Burgerroth. Am Nachmittag gibt’s Kaffee und Kuchen und Musik von der Musikkapelle Oellingen. Bei schlechtem Wetter findet das Fest in der Halle Mark statt.
Eine Bilderausstellung mit alten Ansichten zeigt, wie das Dorf und die Kirche aussahen, bevor in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges amerikanische Panzereinheiten Osthausen fast vollständig zerstörten.
Der Kirchenpatron St. Laurentius, wird meistens im Diakongewand mit Geldbeutel, Broten und einem Rost abgebildet. Er stammt der Legende nach aus Spanien. Die Lebensgeschichte des Märtyrers ist eng verbunden mit Papst Pius II.
Bevor der Papst 258 auf Befehl von Kaiser Valerian enthauptet wurde, gab er Laurentius, der als Erzdiakon in Rom tätig war, den Auftrag, das Vermögen der Kirche an die Bedürftigen der Stadt zu verteilen.
Als Kaiser Valerian erfahren musste, dass es keine Reichtümer zu holen gab, ließ er außer sich vor Zorn Laurentius mit Bleiklötzen schlagen und zwischen glühende Platten legen. Nachdem er sah, dass der Kirchenmann keinen Schmerzenlaut von sich gab, befahl der Kaiser, Laurentius auf einem Rost zu Tode zu braten.
Im früheren Brauchtum hatte der Laurentiustag eine hohe Bedeutung für die Aussaat von Raps wie auch die Laurentiuskohlen und der Laurentiussegen als Bewahrer vor Feuer galten.
In einigen Städten gilt St. Laurentius auch als Patron von Armen, Schülern, Studenten, Köchen, Kuchenbäckern, Kohlenbrennern, Glasbläsern, Brauern, Wirten und Wäscherinnen.

Burgerrother Wehr feiert 120 Jahre

Am 29. Juli 1888 wurde die Feuerwehr Burgerroth gegründet. Das 120-jährige Bestehen wird am Sonntag, 3. August, mit einem „Ehemaligen-Treffen“ gefeiert. Den Auftakt des Festes zum Gründungsjubiläum bildet der Gottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Andreas. Anschließend werden die Gäste in der Festhalle Rappert mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen bewirtet.
Am Nachmittag umrahmt die Bläserklasse der Musikkapelle Baldersheim/Burgerroth den Festbetrieb. Eingeladen sind alle Burgerrother, die im heutigen Auber Ortsteil, gelebt haben und aufgewachsen sind.
Bei den Vorbereitungen für das Fest, bei dem nahezu alle 75 Einwohner mit Hand anlegen, organisiert Kommandant Michael Düchs eine Fotoausstellung. Hilfe bekommt er von Tochter Evelyn sowie Sandra und Stefanie Borst. Die Vergrößerungen von Fotos, die mit Menschen und alten Gebäuden an längst vergangene dörfliche Zeiten erinnern, finden ihren Platz auf einigen rund 100 Jahre alten Fenstern.
Von der Zeit vor 120 Jahren zeugt auch das mit dem Gründungstag begonnene Protokollbuch. In dem Buch, das Michael Düchs sorgsam hütet, lässt sich die Wehrgeschichte über viele Jahre zurückverfolgen. So ist ebenso genau vermerkt, wer von den Wehrmitgliedern im Ersten Weltkrieg (1914-1918) einrücken musste und auch wer von den Kriegsteilnehmern nicht mehr zurückgekehrt ist.
Für den Kommandanten, der an der Spitze der 14 Aktiven steht, ist es interessant zu lesen, dass es Zeiten gab, in denen die Anzahl der Wehrmitglieder mehr als das Doppelte und im Jahre 1915 sogar 43 betragen hat.

Standesamt & Polterabend von Nicole & Sven

Heute feierten Nicole und Sven ihre standesamtliche Hochzeit in Gaukönigshofen, wo die MGBB einen Sektempfang organisierte und dem Paar ein Ständchen spielte. Am Abend dann fand gleich ihr Polterabend in der Neckermann-Halle in Baldersheim statt, wo nicht nur wir, sondern auch die Musiker aus Eichelsee spielten. Stimmung brachte die Guggenmusik aus Eibelstadt in die Halle, in der dann bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.