Kerwa-Umzug und Auftritt in Röttingen

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Dorfgemeinschaftshaus wird gestrichen

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Stadtrat befasst sich mit Rettungstreppe in Baldersheim

Nachdem sich die anwesenden Ratsmitglieder ausgiebig über das heiße Sommerwetter ausgetauscht und die Kirchenglocken ihr Geläut beendet hatten, stieg der Auber Stadtrat mit etwas Verspätung in seine Tagesordnung ein.

Ehemaliges Schulgebäude wird umgebaut

Die Städtebauplanung sprach sich ebenfalls für den Bauantrag aus und stellte die Förderfähigkeit in Aussicht, sofern die Vorgaben der Gestaltungssatzung eingehalten werden.

Architekt Felix Tannenberg stellte dem Stadtrat neue Entwürfe für die Gestaltung und farbliche Fassung einer Stahltreppe am Baldersheimer Dorfgemeinschaftshaus vor. Mit der Treppe soll ein Rettungsweg errichtet werden. Das ehemalige Schulgebäude wird derzeit weitgehend in Eigenleistung entsprechend umgebaut.

Zum Material und zur Farbgebung hatte sich der Stadtrat bereits in einer früheren Sitzung nicht einigen können. Jetzt stellte Tannenberg einen Entwurf vor, der die Stufen wie vom Stadtrat gewünscht als Gitterroste ausführt. Tannenberg will nach seinen Worten keine Anlage, die an eine Nottreppe erinnert. Vielmehr solle das Konzept handwerkliche Geschicklichkeit dokumentieren. Entsprechend solle der Rahmen, die Wangen und die Trittstufen gestaltet werden. Farblich seien schwarz, graphitgrau oder sandsteingrün möglich. Die Kosten schätzte Tannenberg im Bereich von 8000 bis 10 000 Euro.

Lebhafte Diskussion um Rettungstreppe

Nach lebhafter Diskussion erteilte der Stadtrat mehrheitlich den Auftrag, ein Konzept mit angeschweißtem Geländer in der von Tannenberg vorgeschlagenen Form mit Gitterrosten als Trittstufen zu erstellen und die Kosten zu errechnen. Farblich soll die Treppe in sandsteingrün gehalten werden.

mainpost (c) Alfred Gehring

Abbau vom Reichelsburgfest

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Truchseß begrüßte die Gäste mit Handschlag

Zahlreiche Festgäste  waren wieder der Einladung des Truchseß von Baldersheim gefolgt und erlebten auf der Burgruine hoch oberhalb des Gollachtales ein zünftiges Musikfest.

Als am Samstagnachmittag ein Regenschauer auf das Festgelände niederging, hatten die Veranstalter, die Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth schon befürchtet, das Fest könnte ins Wasser fallen. Man befürchtete, die Witterung könnte zahlreiche Festbesucher abhalten, auf die Burg zu kommen. Zur Sicherheit wurde rasch noch rasch ein Zelt aufgebaut. Aber die Sorgen waren unbegründet. Schon wenige Stunden später waren die Bänke auf dem Festplatz belegt, war die am Spieß gegrillte Sau aufgegessen. Bei sommerlich lauer Luft auf dem romantisch mit Lichterketten beleuchten Burgareal ließ es sich gut feiern und bis spät in die Nacht herrschte Festbetrieb auf der Reichelsburg.

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Auch der Festgottesdienst auf der Burgruine am Sonntag war gut besucht und danach war der Andrang auf die Essenstände groß. “Die Leute haben uns die Bude eingerannt,” beschrieben die Verantwortlichen die Situation. Das fränkische Hochzeitsessen fand wieder reißenden Absatz.

Wo sonst als auf der Reichelsburg wird man als Gast auch von einen Truchseß per Handschlag begrüßt. Truchseß Josef Hoos und seine Burgfrau Sabine hatten in diesem Jahr viele Hände zu schütteln.

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Musikalisch unterhalten wurden die Festgäste von der Winzerkapelle aus Beckstein am Samstag, den Gelchsheimer Musikanten, der Jugendkapelle Gelchsheim-Baldersheim-Gaukönigshofen und den Bläserklassen der Grundschule Aub am Sonntag. Nachmittags spielte die Blaskapelle aus dem mittelfränkischen Gattenhofen für die Gäste auf der Burg auf, ehe wieder das Rhön-Quartett mit Blasmusik zum Festausklang spielte.

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Ihre selbst arrangierten Stücke aus den Bereichen fränkischer, böhmischer und mährischer Blasmusik, ergänzt auch durch einige moderne Schlagermelodien hielten selbst die Musikerkollegen aus Gattenhofen vor der Bühne und erhielten auch von denen reichlich Applaus.

Aufbau vom Reichelsburgfest

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Probe im Schwimmbad

Da es viel zu heiß war, im Proberaum zu proben, fand die Musiprobe an diesem Dienstag im Schwimmbad statt. Im Anschluss sprangen einige Musiker nochmal ins Wasser und kühlten sich von der Hitze ab.

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Fronleichnamprozession

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Kunigundenkapelle unter neuem Dach mit alten Ziegeln

An der Kunigundenkapelle gab es am Pfingstmontag doppelten Grund zum feiern. Zum einem fand auf dem Alten Berg nahe bei Burgerroth das traditionelle Kunigundenfest statt und zum anderen bekam das uralte Gemäuer nach Abschluss der Dachsanierung den kirchlichen Segen von Pfarrer Gregor Sauer.

Bei dem Gottesdienst wirkten neben Musikanten aus Buch und der Musikgemeinschaft Baldersheim-Burgerroth auch Augustinerpater Ottokar Pfeuffer mit. Der 84-jährige gebürtige Bucher gilt, wie Gregor Sauer sagte, als “Erfinder” des Kunigundenfestes das vor annähernd 40 Jahren ins Leben gerufen wurde.

Gläubige wallten auf den Alten Berg

Rund 800 Gläubig aus den Ortschaften Bieberehren, Aufstetten, Baldersheim, Burgerroth und Buch waren zu Fuß hinauf auf den Alten Berg gewallt. Pfarrer Gregor Sauer ging in seiner Predigt auf das Leben der Heiligen Kunigunde und ihres Mannes Kaiser Heinrich ein. Das Herrscherpaar hat, wie er ausführte, den Glauben zur Grundlage ihres Reiches gemacht. Durch den Glauben an Gott sollte ihr in Stämme und Fürstentümer zerstückelte Herrschaftsgebiet zusammen gehalten werden. Wenn auch nach den Worten des Geistlichen, Heinrich und Kunigunde nicht veranlasst haben die Kunigundenkapelle zu bauen, so ist es doch ein Ergebnis ihrer Vorarbeit das auch auf dem Lande steinerne Kirchen erbaut worden sind.

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Blick in die Geschichte

Zu dem anschließenden kleinen Festakt hieß Gregor Sauer unter den Besuchern auch Bürgermeister Robert Melber (Aub) und Tino Wagner vom Archtitekturbüro Wtj Plan 3 sowie die Vorstandschaft des Freundeskreises Kunigundenkapelle mit Manfred Deppisch an der Spitze, willkommen. In seinen Ausführungen erinnerte der Geistliche daran, dass im Jahr 2010 die Bucher Kirchenverwaltung den Beschluss gefasst hat, die Dachdeckung der Kapelle zu sanieren um das Dach wieder dicht zu bekommen. In einem zweiten Bauabschnitt wird im Inneren des Gebäudes eine Treppe eingebaut über die sich auch der Zustand des Daches leichter kontrollieren lässt.

Rückblickend zeigte der Pfarrer die jahrelangen Bemühungen auf, die in Zusammenarbeit mit Architekt Felix Tannenberg und den beteiligten Ämtern und Behörden unternommen wurden, um eine Finanzierung für die  geplanten Maßnahmen auf die Beine zu stellen. Kurz vor Beginn der Arbeiten im Spätherbst des Vorjahres kam die mit Kosten in Höhe von etwa 270 000 Euro veranschlagte Baumaßnahme ins stocken. Auslöser dafür war die Finanzkrise der Diözese Würzburg. Diese hatte den ursprünglichen Zuschuss von 130 000 Euro auf zunächst 48 000 Euro gekürzt. Mittlerweile wurden 50 000 Euro zugesagt.

Dank für die Förderung

Die Pfarrgemeinde Buch trägt zu der Dachsanierung 41 000 Euro bei und 10 000 Euro schießt der Freundeskreis Kunigundenkapelle zu. Weitere Förderungen gibt es vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, von der Bayerischen Landesstiftung, von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Sparkassenstiftung und von Spendern.

Der Dank des Geistlichen galt dem Kreistag des Landkreis Würzburg der  12 000 Euro beisteuert. Mit dem Zuschuss honoriert der Landkreis die Bereitschaft der Stadt Aub, 4400 Euro zur Verfügung zu stellen und der Gemeinde Bieberehren die sich mit  6600 Euro an der Finanzierung beteiligt.

Das Beste für Kapelle

Kurz ging Pfarrer Sauer auf die Unstimmigkeiten ein die durch die Frage enstanden sind, ob die Eindeckung mit historischen oder neuen Ziegeln erfolgen soll. “Mir ist ganz wichtig zu betonen, dass jeder der Beteiligten, Kirchenverwaltung, Architekt und die Ämter dabei so handelten und argumentierten, wie es ihnen ihr Gewissen ehrlich befohlen hatte”, sagte der Geistliche. Alle hätten nur ein Ziel gehabt: “Das Beste für die Kunigundenkapelle zu erreichen.”

Mitglied des Landtages (Mdl) Manfred Ländern, der sich ebenso wie Landrat Eberhard Nuß für die Eindeckung mit historischen Ziegeln stark gemacht hat, dankte vorrangig allen die sich für den Erhalt des “Bauwerks das von Jahrhunderten erzählt” in vielfältiger Weise einsetzen.

“Historische Sachen sollen auch mit historischen Teilen wiederhergestellt werden”, meinte Bieberehrens Bürgermeister Engelbert Zobel. In seinen Worten mit denen er seine Freude über den Abschluss der Arbeiten ausdrückt, lässt er keinen Zweifel an der Entscheidung das Dach des altehrwürdigen Gemäuers mit alten Ziegeln einzudecken.   

Kirchenpfleger Manfred Deppisch verabschiedet

Aus seinem Amt als Kirchenpfleger wurde Manfred Deppisch verabschiedet. Pfarrer Gregor Sauer der im Anschluss an den Gottesdienst am Pfingstmontag vor der Kunigundenkapelle in Buch die Verabschiedung vornahm, würdigte die Verdienste die sich der Bucher nicht zuletzt um den Erhalt und die Betreuung des legendären Gemäuers erworben hat.

Manfred Deppisch stand seit 2007 an der Spitze der Bucher Kirchenverwaltung die aufgrund von fehlenden Kandidaten bei den Neuwahlen, seit einigen Monaten kommissarisch geführt wird. In seiner Amtszeit, hat nach den Worten des Geistlichen, der Kirchenpfleger alle Aufgaben mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erfüllt. Und vor allem, so Gregor Sauer ,”viel Leidenschaft für die Kuni entwickelt”.

Neben der Organisation der Besuchsdienste war er stets bereit, für Ausflügler die Kapelle zu öffnen und Führungen zu veranstalten. Ebenso wie er sich für das jährlich stattfindende Kunigundenfest eingesetzt hat. Mit Weitblick auf die anstehende Sanierung des Gebäudes ,setzte Manfred Deppisch die Idee, den “Freundeskreis Kunigunde” als Förderverein ins Leben zu rufen, in die Tat um. In dem Verein fungiert Manfred Deppisch seit der Gründung im Jahre 2011 als Vorsitzender.

Dem Dank des Geistlichen schloss sich von Seiten der Kirchenverwaltung Klaus Deppisch an.

Ständerle für den Bürgermeister

Zum Geburtstag ihres Bürgermeister Robert Melber spielte die MGBB ihm ein Ständchen. Im Anschluss lud er die Musiker ins Schützenhaus zum Essen ein. Die Musiker und Vorstandschaft der MGBB gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit.

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